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Neuer PC, wie Partitionieren?

Discussion in 'Festplatten, SSD, USB-Sticks, CD/DVD/Blu-ray' started by schmikami, Feb 5, 2007.

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  1. schmikami

    schmikami Byte

    Hallo, bekomme in den nächsten Tagen meinen neuen PC mit 250 GB Festplatte und WIN XP Home.
    Möchte später wenn möglich noch Linux benutzen.

    Fragen:
    Kann ich auch nur mit XP (muss ich noch selbst instalieren) ohne Zusatzprogramme partitionieren?
    Kann ich später auf einer Partition einfach ein Linux instalieren und mit beiden Systemen arbeiten?
    Wie partitioniere ich am sinnvollsten?

    Danke schon im vorraus

    Micahel
     
  2. Hnas2

    Hnas2 Ganzes Gigabyte

    Selbstverständlich kann das Windows XP.

    Auch das geht.

    Da gibt es sehr verschiedene Auffassungen, die einen wollen alles in einer großen Partition haben, andere wollen möglichst viele Partitionen.
    Ich bevorzuge für ein Windows-System eine Dreiteilung:
    c: System und Programme (16..40GB)
    d: Daten
    s: Sicherung (mindestens wie c:)
    Bei einem Desktop-Rechner bietet sich für die dritte Partition (Sicherung) eine separate Festplatte an, so dass eine recht gute Sicherheit vor Systemausfällen und Datenverlust möglich ist, indem diese Platte in geeigneter Weise für ein System- und Programm-Backup, sowie die Datensicherung genutzt wird.

    Ein Linux bringt einen Partition-Manager mit, mit dem sich der erforderliche Platz für eine Linux-Installation nachträglich frei machen lässt. Dabei ist dann zu empfehlen, zusätzlich eine Partition (Fat32) einzurichten, um zwischen Windows und Linux Daten austauschen zu können.
     
  3. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

    Hast du denn eine XP-Vollversion, mit der man den PC booten und zumindest die c:-Partition einrichten kann?
    Den Rest kann man dann über die Datenträgerverwaltung machen und 50GB würde ich dann noch für Linux unpartitioniert übrig lassen.
    Mit einer Recovery-CD stößt man da bereits an die Grenzen und benötigt Zusatzsoftware.
     
  4. TheD0CT0R

    TheD0CT0R Dr. h.c. Mod

    Wie weit in der Zukunft liegt das denn und wie wahrscheinlich ist es?

    Wenn Linux auf jeden Fall demnächst zum Einsatz kommen soll, dann würd ich es gleich beim Partitionieren berücksichtigen.

    Also z.B.

    - Partition c: System (30 GB)
    - Partition d: Daten (~140 GB)
    - Partition e: Backup (20 GB)
    - Partition f: FAT32-Partition (max. 5 GB)
    - unpartitionierter Bereich für Linux (~50 GB)
     
  5. schmikami

    schmikami Byte

    Vielen Dank für eure schnellen Antworten

    Habe bei Hardwareversand bestellt Win XP Home SB Version (ist doch denke ich eine Vollversion).
    Was ist ein unpartitionierter Bereich und wie erstelle ich ihn?
    Meinst du bei Partition c: System nur XP oder auch Programme?
    Habe bei meiner Suche hier im Forum gelesen, dass es scheinbar nichts bringt Programme auf eine extra Partition zu legen und dass für das System ca.5-10 GB ausreichen würden.
    Linux möchte ich schon in den nächsten Wochen installieren.
    Habe aber noch keine Erfahrung und mich noch nicht für ein Linux entschieden.
     
  6. Hnas2

    Hnas2 Ganzes Gigabyte

    Ja, klar.

    Das ist ein Bereich auf der Festplatte, der nicht von einer Partition belegt ist. Er wird nicht erstellt, er ist solange da, bis eine Partion angelegt wird.

    Für eine reine Systempartition für W-XP würde eine Größe von 5..10GB reichen. Da aber fast jedes Programm in der Registry verschiedene Einstellungen hinterlegt, ist es ohne Registry nicht lauffähig. Die Registry liegt aber immer im System. Also macht es wenig Sinn Programme auf einer separaten Partition zu installieren. Es gehört einfach beides zusammen.
    Wenn man es trennen würde, müsste man auch immer beide Teile in entsprechenden Backups speichern.
    Zudem bietet eine etwas größere Partition mehr Spielraum für System- und Programm-Erweiterungen.

    In diesem Fall ist es natürlich zweckmäßig, die Partitionierung von Anfang an so anzulegen, dass der Platz für Linux reserviert ist.
     
  7. schmikami

    schmikami Byte

    Danke für deine ausführliche Antwort.

    Das heist, wenn ich z.B. 4 Partitionen anlege die zusammen
    200 MB brauchen, bleibt automatisch ein unpartitionierter Bereich mit 50 MB übrig die ich dann später mit Linux partitionieren kann?
     
  8. Hnas2

    Hnas2 Ganzes Gigabyte

    Fast genauso ist es.
    Das "Fast" bezieht sich auf die unterschiedlichen Größenangaben, denn Windows rechnet mit 1024Bit=1kbit, die Festplattenhersteller machen es sich einfacher und geben 1000Bit=1kBit an. Dadurch ist eine 250GB-Platte unter Windows nur ca. 235GB groß.
     
  9. schmikami

    schmikami Byte

    So,

    habe mittlerweile XP installiert und meine Platte folgendermaßen partitioniert
    .
    (250 GB SATA)
    1 Partition Win XP
    2 Partition Programme
    3 Partition Daten
    ca. 100 GB unpartitioniert

    Da ich noch meine (1 Jahr) alte 80 GB IDE Festplatte habe und gerne Linux installieren würde, überlege ich nun,wohin?

    Möchte Linux erst einmal zum Surfen nutzen. Später dann für alles (Office, Bild- und Musikverwaltung, Brennen).

    Ist es sinnvoller Linux (werde mich warscheinlich für Suse entscheiden) auf die 80 er Platte zu installieren?
    Habe irgendwo gelesen dass zwei Systeme auf einer Platte sich gegenseitig ausbremsen.

    Kann ich von Linux aus auch auf meine Daten auf der 250 er Platte zugreifen?
    Da ich auch eine Partition zusätzlich zur Datensicherung nutzen möchte, wäre es jetzt wichtig wie ich die Platten sinnvoll zu partitioniere.

    Danke
     
  10. TheD0CT0R

    TheD0CT0R Dr. h.c. Mod

    Prinzipiell ja, aber nicht weil sich die System ausbremsen. Vielmehr sind die Systeme dann besser "getrennt".

    Kommt drauf an, in welchem Dateisystem dies Partitionen dort formatiert sind.
     
  11. Hascheff

    Hascheff Moderator

    Hallo,
    denk bei der Verwendung der zweiten Platte an den Rat von Hnas2:
    Es sollen schon Platten von heute auf morgen gecrasht sein. Also Backups der ersten Platte auf die zweite und umgekehrt, besonders die Datenbackups.
    Ich empfehle, die Sache noch etwas komplizierter zu machen, also ich bin ein Anhänger kleiner Partitionen:
    Lege 2 Datenpartitionen an, eine kleine für Dokumente und ähnlichen Kleinkram, da reichen 5-10 GB, eine große für Videos, Musik, Fotosammlungen und ähnliches. Früher habe ich das wegen der Clustergrößen gemacht, heute ist mein Argument die unterschiedliche Backup-Strategie. Die kleine Partition ist schnell mal gesichert, evtl. nur inkrementell. Bei der großen sichert man (je nach Geschmack) die Medien getrennt oder Geschmacksrichtungen getrennt und nach einem Backup ändern sich die Dateien kaum noch.
     
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